Mehr als nur die Kusspflanze: Die kuriose Geschichte der Mistel

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Erwähnen Sie die “Mistel” zu dieser Jahreszeit und die meisten Menschen denken gern an Traditionen wie das Küssen unter einem Bündel weißbeeriger Äste oder das Mitbringen eines frisch gefällten Weihnachtsbaums.

Aber unter all dem Feiertagsjubel verbirgt sich eine opportunistische Pflanze mit einer “unartigen oder netten” Seite: Der Verzehr der Beeren bestimmter Arten kann zu Krankheit oder sogar zum Tod (in schweren Fällen) führen, doch andere Mistelarten wurden in der Vergangenheit zur Behandlung einer Vielzahl von Krankheiten eingesetzt, darunter Lepra, Unfruchtbarkeit, Epilepsie und sogar Krebs.

(Tatsächlich deuten neuere Forschungen darauf hin, dass Mistelextrakt-Spritzen das nächste große Ding in der Krebstherapie sein könnten).

Wie diese scheinbar harmlose – und doch teuflisch giftige – Pflanze als “Kusspflanze” Eingang in unsere Weihnachtskultur gefunden hat, ist etwas rätselhaft, aber einige führen die Tradition auf den nordischen Gott Baldur, den Gott der Sommersonne, zurück.